Fenster schliessen Museum Pfefferkuchen-Schauwerkstatt

Haus des Gastes
Am Markt 3
01896 Pulsnitz
Telefon: +49 35955 44246
Telefax: +49 35955 44246
Email: info@ernst-rietschel.com

Die Anreise ist mit der Bahn, dem Bus, dem Auto aber natürlich auch zu Fuß möglich.

Mit dem Auto empfiehlt sich die Anreise über die A 4, Abfahrten Pulsnitz und Ohorn,
Parkplätze sind ausgeschildert. Für Busreisen empfehlen sich die Abfahrt Ohorn
und die Parkplätze am Schützenplan und in der Goethestraße. (siehe Karte)


Die Busverbindung Dresden-Pulsnitz verkehrt wochentags stündlich und am Wochenende alle 2 Stunden.
Die Bahnverbindung Dresden-Pulsnitz-Kamenz verkehrt stündlich aus beiden Richtungen. (Bitte nutzen Sie den folgenden Link)
Fenster schliessen Impressum

Ernst Rietschel Kulturring e. V.
Rietschelstraße 16
01896 Pulsnitz
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Internet: www.ernst-rietschel.com

Vertretungsberechtigter Vorstand: Sabine Schubert, Vorsitzende, Frank Sühnel, stellvertretender Vorsitzender,
Ullrike Söhnel, Schatzmeisterin
Registergericht: Amtsgericht Kamenz
Registernummer: VR 468
Steuernummer: 213 143 06993

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Pfefferküchlerei Gräfe Georg Gräfe - Pulsnitzer Pfefferkuchen GmbH & Co. KG
Schillerstraße 6, D-01896 Pulsnitz/Sachsen
Tel.: 035955-4800, Fax: 035955-48030
www.pfefferkuchen-pulsnitz.com
  Pfefferküchlerei Schäfer Pfefferküchlerei Max Schäfer
Inh. Ingo Holling
Waldstraße 9, D-01896 Pulsnitz
Tel.: 035955-40027, Fax: 035955-40028
www.pfefferkuchen-schaefer.de
Pfefferküchlerei Groschky Pfefferküchlerei E.C.Groschky
Inh. Jens Förster
Rietschelstr. 15, D-01896 Pulsnitz
Tel.: 035955-82631, Fax: 035955-82622
www.groschky.de
  Pfefferküchlerei Spitzer Pfefferküchlerei Max Spitzer
Inh. Claudia Ostrowski
Robert-Koch-Straße 28, D-01896 Pulsnitz
Tel./Fax: 035955-72484
Pfefferküchlerein Handrick Pfefferküchlerei Karl Handrick
Inh. Lutz Tenne
Kamenzer Straße 33, D-01896 Pulsnitz
Tel.: 035955-72369, Fax: 035955-70286
www.pfefferkuchen.de
  Pfefferküchlerei Zeiler Pfefferküchlerei Bernhard Zeiler
Inhaber Thomas Zeiler
Großröhrsdorfer Str. 29, D-01896 Pulsnitz
Tel./Fax: 035955-73722
pfefferkuchen-zeiler@gmx.de
Pfefferküchlerei Löschner seit 1813 – Pfefferküchlerei Hermann Löschner
Großröhrsdorfer Str. 30, D-01896 Pulsnitz
Tel./Fax: 035955-72670
www.loeschner.de
  Pfefferkuchen Fabrik Pulsnitzer Lebkuchenfabrik GmbH
Feldstraße 15, D-01896 Pulsnitz
Tel.: 035955-4640
www.pulsnitzer-pfefferkuchen.de
Pfefferküchlerei Nitzsche Pfefferküchlerei Richard Nitzsche
Inh. Horst Garten
Kamenzer Straße 11, D-01896 Pulsnitz
Tel./Fax: 035955-73427
     
Pfefferkuchen Maennchen
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450 Jahre Pfefferkuchen in Pulsnitz

Der früheste Nachweis für das Backen von Pfefferkuchen in Pulsnitz ist ein Privileg aus dem Jahre 1558, in dem es heißt: »Und soll ein Ider meister so viell Rockens Packen, als die gemeine Nottdurfft erfordert, Deßgleichen Pfefferkuchen...« Mit den Namen Deuffel und Ziegenbalg werden in einem Familienregister des im Jahre 1602 beginnenden Pulsnitzer Kirchenbuches die ältesten und bekanntesten Generationen Pulsnitzer Pfefferküchler benannt. Als Dritter im Bunde folgt Jacob Großmann, dessen Geschlecht Jahrhunderte überdauerte. Der um 1745 von seiner Wanderschaft aus Thorn in Westpreußen kommende »Becker und Küchlermeister« Gottfried Tobias Thomas sorgte für eine wertvolle Befruchtung des Handwerkes der Pfefferküchler in Pulsnitz. Waren es zunächst Bäcker, die neben Brot auch Pfefferkuchen herstellten, so finden wir ab Mitte des 19. Jahrhunderts in Pulsnitz Bäckereien, die ausschließlich Pfefferkuchen produzierten. 1939 soll es ca. dreißig Pfefferküchlereien gegeben haben. 1958 waren es noch sechzehn. Unter diesen befanden sich Betriebe mit langer Familientradition, neben noch recht jungen Werkstätten. Heute sind in Pulsnitz acht Pfefferküchlereien und eine Lebkuchenfabrik tätig.
Die acht Pfefferküchlereien haben sich als Handwerksbetriebe in einer Innung zusammen geschlossen und verleihen der Stadt ihren Beinamen "Pfefferkuchenstadt". Der Blick in die Backstuben der Meister bleibt jedoch dem Besucher von Pulsnitz aus hygienischen Gründen meist verwehrt.

Das Museum Pfefferkuchen-Schauwerkstatt, das sich im Haus des Gastes
direkt am Markt der Stadt Pulsnitz befindet, soll darüber hinwegtrösten.

Pfefferkuchen-Schauwerkstatt

Die Pfefferkuchen-Schauwerkstatt vermittelt den ungefähren Eindruck einer Pfefferküchlerei um 1900 mit Maschinenbetrieb und Handausstattung. Die Mehrzahl der Maschinen mit Transmissionsantrieb stammt aus der Bautzener Konditorei Fritz Trebes, ehemals »Süßküchlerei« C. M. Donath’s, gegründet 1785. Die Maschinen waren teilweise noch bis 1997 in Betrieb. Pulsnitzer Pfefferküchler und Bürger ergänzten die Ausstattung durch Schenkungen und der Heimatverein Königsbrück ebenfalls durch eine historische Ladeneinrichtung. Die Ausstellung vermittelt so eine authentische Atmosphäre. Zu sehen sind unter anderem eine Teigbreche, eine Pfefferkuchen-Auslängemaschine, eine Spitzkuchenschneide- und eine Ausstechmaschine. Das Museum Pfefferkuchen-Schauwerkstatt bietet Führungen an und auch den Einzelbesuch.

 

Pfefferkuchen selber backen

Zum Museum Pfefferkuchen-Schauwerkstatt gehört eine kleine Backstube, in der 6-8 Besucher gleichzeitig Pfefferkuchen backen und garnieren können. Jeder Teilnehmer muss eine gute Stunde an Zeit mitbringen. Junge beim Backen
Er erhält 200 g Lagerteig, den das Museum direkt von den Pfefferküchlern bezieht, und wird alle Schritte der Verarbeitung vom Ausrollen des Teiges, über das Ausstechen bis hin zum Garnieren selber ausführen.
Er kann so die Herstellung von Pfefferkuchen mit allen Sinnen nachvollziehen. Der Phantasie ist beim Garnieren freier Lauf gelassen, und Ausstechformen sind in großer Zahl und unterschiedlichen Formen vorhanden.
Verkosten
Selbstverständlich gehören alle Resultate den kleinen oder großen Backkünstlern und, um diese gut transportieren zu können, sollte man ein geeignetes Transportbehältnis mitbringen.

Selber backen und garnieren von Pfefferkuchen:
Erwachsene: 6 €; Kinder: 4 €
Nur nach vorheriger Anmeldung! (Ab sechs Teilnehmer möglich)

Pfefferkuchen Verkosten

Im Gesellschaftsraum des Museums können Besucher Pfefferkuchen verkosten. Alle Pfefferküchler stellen beispielsweise "Spitzen" her, jedoch hat jeder dabei sein Geheimnis. Man muß sich durchessen! Verkosten
Das Museum bezieht die Pfefferkuchen für die Verkostung direkt von den Pfefferküchlern. Vier Sorten werden jeweils zusammen mit Kaffee oder Tee angeboten und ihre Besonderheiten erläutert.


Die Pfefferküchlereien befinden sich in unmittelbarer Nähe des Museums Pfefferkuchen-Schauwerkstatt. Dort können Sie das ganze Jahr über die süßen Leckereien kaufen.

Führung und Verkosten von Pfefferkuchen:
Erwachsene: 5 €; Kinder: 3 €
Nur nach vorheriger Anmeldung!(Ab fünf Teilnehmer möglich)

Öffnungszeiten

   
   
Dienstag - Freitag: 10-17 Uhr
Sonntag: 14-17 Uhr

Terminvereinbarungen außerhalb der Öffnungszeiten sind für Gruppen ab 8 Personen möglich!

Weitere Veranstaltungen des Ernst-Rietschel-Kulturringes e.V. in Pulsnitz
finden Sie hier

Publikationen

Irene Neubert
Irene Neubert
Himmelsbäckerei
Rezepte, 32 Seiten, 2005
Auflage 500
vergriffen
Manfred Liere
Manfred Liere
Der Lebkuchen – eine köstliche Weihnachtsgeschichte?
Geschichte, 32 Seiten, 2005
Auflage 500
5 Euro
Der suesse Brei Mein kleines Märchenbuch I - Der süße Brei
Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm
Illustrationen von Hanns Georgi
Auflage 300
5 Euro
Schlaraffenland Mein kleines Märchenbuch II - Schlaraffenland
Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm
Illustrationen von Hanns Georgi
Auflage 300
7 Euro
Weitere Publikationen des Ernst-Rietschel-Kulturringes e.V. finden Sie hier

Sammlung

Kulturgeschichte
Fast 4.000 Sammlungsstücke zu den Themen Pfefferkuchengeschichte und altes Lausitzer Handwerk bilden den Bestand des Museums Pfefferkuchen-Schauwerkstatt und die Dauerausstellung. Kernstück ist dabei die Alte Pfefferküchlerei um 1900. Im Jahr 1999 wurde im dem Aufbau der Sammlung begonnen. Es ist noch eine sehr junge Sammlung, deren Bedeutung durch ständigen Ausbau wachsen wird und in Pulsnitz, dem weltweit einzigen Produktionsort von Pfefferküchlereien im traditionellem Sinne, besonders sinnvoll ist. Weitere Schwerpunkte sind der Blaudruck und die Keramik. Beide Handwerke werden ebenfalls in Pulsnitz ausgeübt.

Bildende Kunst
Seit der Gründung des Ernst-Rietschel-Kulturringes e.V. entstand eine noch junge vorwiegend grafische Sammlung, die ca. 10.000 Arbeiten umfasst. Schwerpunkte der Sammlung sind Autografen Ernst Rietschels und von Zeitgenossen an den Bildhauer, so Carl Gustav Carus, Julius Schnorr von Carolsfeld und Johannes Schilling aber auch Künstler der Oberlausitz des 20. Jahrhunderts, wie Peter Berndt, Otto Garten, Gottfried Zawadzki, Rolf Werstler, Fritz Tröger und Künstler des 20. Jahrhunderts
u.a. Hermann Teuber, Valeska Biese, Horst Leifer, Richard Dreher. Seit dem Jahr 2002
ist mit der Walter-Nessler-Stiftung und der von ihr verwalteten, nichtrechtsfähigen
Herbert-Vogt-Stiftung eine umfangreiche Sammlung von Papierarbeiten, Collagen,
Malerei und Objekten angegliedert.